Tipps rund um Ihr Fahrzeug...

Wenn ich das gewusst hätte! In unserer neuen Rubrik geben wir Ihnen Tipps rund um Ihr Fahrzeug, wie Sie in Zukunft bei der Fahrzeugpflege mit einfachen Mitteln oft eine große Wirkung erzielen können. Mit manchen Tipps sparen Sie vielleicht auch viel Geld! Also, viel Spaß beim Lesen...


Teure Sünden beim Autofahren

... typische „schlechte Angewohnheiten“ beim Autofahren, durch die der Materialverschleiß des Fahrzeugs erhöht und die Lebensdauer einzelner Systeme verringert werden:

Richtig bremsen beim Bergabfahren

Wenn der Fuß beim Bergabfahren durchgehend fest auf der Bremse steht, kann diese schnell überhitzen. Doch selbst bei leichtem kontinuierlichem Bremsen wird die Bremsscheibe übermäßig beansprucht. Viel besser: In einen niedrigen Gang schalten, um die Bremswirkung des Motors auszunutzen, und dies regelmäßig mit kurzen, aber festen Tritten aufs Bremspedal kombinieren.

Keinen unnötigen Ballast mitschleppen

Jedes nutzlose Kilogramm im Kofferraum erhöht den Spritverbrauch. Schwere Schneeketten beispielsweise, die man auch im Hochsommer mitführt, brauchen nicht nur unnötigen Platz ein, sie erhöhen auch den Verbrauch. Generell gilt: 100 Kilogramm mehr Gewicht kosten bis zu 0,5 Liter Sprit mehr pro 100 Kilometer. Besonders negativ wirkt sich dies übrigens in der Stadt beim ständigen Abstoppen und Beschleunigen aus.

Hektische Spurwechsel bringen nichts

Viele Autofahrer werden im Stau von dem Gefühl geplagt, dauernd überholt zu werden. Doch das ist in der Regel eine optische Täuschung. Wer denkt, es gehe durch häufiges Spurwechseln schneller, verlängert nur den Stau für die hinteren Fahrzeuge. Permanentes „Spur-Hopping“ bringt gar nichts. Stattdessen kostet es Nerven – die eigenen und die der anderen Verkehrsteilnehmer.

Die Hand nicht auf dem Schalthebel lassen

Eine vor allem im Stadtverkehr gängige Praxis: Nach dem Schalten bleibt die rechte Hand locker auf dem Schaltknüppel liegen – irgendwann muss man ja wieder den Gang wechseln. Das ist bequem für den Fahrer, aber schlecht fürs Getriebe. Durch das Gewicht der Hand drückt die Schaltgabel ständig auf die Schaltmuffe, die dadurch ausleiert. Im Extremfall kann das dazu führen, dass Gänge herausspringen.

Im Stand nicht am Lenkrad drehen

Ein häufiger Fehler, vor allem beim Rangieren in engen Parklücken: Man dreht am Lenkrad, während der Wagen noch steht. Das belastet das Lenksystem, denn im Stehen wirken sich Lenkbewegungen viel stärker auf seine technischen Komponenten aus als beim Fahren – Folge: erhöhter Verschleiß. Faustregel: Immer erst lenken, wenn das Auto zumindest leicht rollt.

Den Motor nicht im Stand warmlaufen lassen

Altes Problem: Bei sinkenden Temperaturen frieren über Nacht die Scheiben von außen zu und beschlagen von innen. Doch den Wagen morgens im Stand warmlaufen zu lassen, um die Scheiben klar zu bekommen, ist keine gute Lösung. Es belästigt erstens die Nachbarn und ist zweitens verboten. Drittens schadet es dem Motor: Im Stand gelangt das noch dickflüssige Öl nicht an alle Schmierstellen, daher reiben Lager ungeschmiert aufeinander. Zudem bildet sich Kondenswasser im kalten Abgastrakt, der dadurch schneller rostet. Bessere Lösung: Gegen beschlagene Scheiben helfen Entfeuchter oder Beutel mit feuchtigkeitsabsorbierenden Substanzen wie Salz, Reis oder Katzenstreu im Auto. Und gegen die Vereisung hilft Enteisungsspray oder – ganz traditionell – der gute alte Eiskratzer.


Vogelkot kann den Lack Ihres Fahrzeugs beschädigen.

Manchmal trifft der Vogel genau auf die Motorhaube...

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei Vogelkot in Extremfällen bereits nach einer Woche die Lackschicht so angegriffen sein kann, dass das Reinigen und Aufpolieren erfolglos bleibt. Die hässlichen Flecken im Lack können dann nicht mehr komplett entfernt werden, was bei z.B. Leasing-Fahrzeugen sehr teuer werden kann.

Unser Tipp: Um den Vogelkot möglichst schonend vom Lack zu entfernen, sollten Sie das immer mit einem feuchten Lappen tun. Wenn möglich vorher und nachher mit ausreichend Wasser abspülen. Bei bereits angetrocknetem Vogelkot sollten Sie diesen vor dem Entfernen erst ca. 15 bis 30 Minuten einweichen. Hierzu verwenden Sie einfach ein feuchtes Stück Küchenrolle oder Zeitung. Wichtig ist am Ende noch einmal reichlich Wasser, da die freigesetzte Säure des Vogelkots sonst den Lack noch beschädigen könnte.


Schlechte Sicht durch Fliegen auf der Windschutzscheibe.

Nach einer Autofahrt entlang des Mains an einem Sommerabend haben Sie oft extrem viele Fliegen auf der Windschutzscheibe. Die Sicht ist dann oft - gerade gegen die Sonne – sehr eingeschränkt. Einfach abwaschen funktioniert meist nicht. Was können Sie tun?

Unser Tipp: Nasse Küchenrolle oder Zeitung auf die besonders hartnäckig verunreinigten Stellen legen, 30 – 60 Minuten einwirken lassen, jedoch nicht in direkter Sonneneinwirkung. Nun sind die Rückstände leichter zu entfernen, am besten mit einem Microfasertuch. Ganz ohne Chemie – schonend für Lack und Umwelt. Dies gilt natürlich auch für Motorradhelmvisiere.


Die kalte Jahreszeit – vereiste und beschlagene Scheiben.

Grund für die beschlagenen Scheiben ist die kalte Luft: Sie speichert weniger Feuchtigkeit, die sich daher an den Scheiben absetzt.

Unser Tipp: Schalten Sie die Lüftung ein und richten diese auf die Fenster, Gebläse auf die höchste Stufe, Heizung auf warm. Schalten Sie auch die Klimaanlage ein, denn sie trocknet die Luft. Wischen Sie die Scheiben mit einem Schwamm frei – er sollte aber sauber sein. Schmutzige Scheiben beschlagen schneller, darum sollte man sie gerade im Winter regelmäßig säubern.

Sie können dem Beschlagen aber auch vorbeugen: Vermeiden Sie Feuchtigkeit im Autoinneren. Klopfen Sie vor dem Einsteigen den Schnee von den Schuhen, lassen Sie nasse Kleidung nicht im Auto. Prüfen Sie außerdem die Dichtungen der Türen und Fenster. Trocknen Sie Fußmatten außerhalb des Autos oder verwenden Sie Gummimatten, die man trocken wischen kann. Um die Feuchtigkeit aus dem Wageninneren zu ziehen, kann man einen Beutel mit Salz, Reis oder Katzenstreu im Wagen platzieren. Die kleinen Helfer sollten aber regelmäßig gewechselt werden.


Unfallfrei durch den Winter...

Schnee, Eis, Glätte sind nur einige der Gefahren, die im Winter das Autofahren zusätzlich gefährden. Prüfen Sie bitte, ob die folgenden Punkte an Ihrem Fahrzeug durchgeführt wurden:

  • Winterreifen: Der Bremsweg verkürzt sich nicht nur auf schneebedeckter Fahrbahn (bei 80km/h bereits um ca. 40m!). Beachten Sie auch die gesetzliche Winterreifenpflicht!
  • Frostschutzmittel: Scheibenwaschwasser und Kühlflüssigkeit müssen der Kälte bis mind. -25 Grad trotzen.
  • Türen schützen: Sie bekommen nach einer eisigen Nacht Ihre Fahrzeugtür nicht mehr auf! Sowohl Dichtungen als auch das Türschloss können vorsorglich präpariert werden, sodass ein zufrieren verhindert wird.
  • Autobatterie prüfen: Wenn ihr Auto bei eisigen Temperaturen nicht mehr anspringt, liegt dies meist an der Batterie. Ab einem Alter von 5 Jahren sollten Sie diese prüfen lassen.
  • Winterausrüstung checken: Einen Eiskratzer, eine Decke, Handschuhe, Starthilfekabel, evtl. Schneeketten sollten sich ab jetzt im Auto befinden.

Gerne übernehmen wir diesen Winter-Check für Sie! Rufen Sie uns unter 09321 / 3006-0 an und vereinbaren gleich einen Termin für Ihr Fahrzeug.

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Inhaber Mathias HöhnTel.09321 3006-0

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