Tradition und Moderne - Eine Reise durch die Firmengeschichte.

Mit dem Jubiläum in diesem Jahr blickt die Firma Höhn auf 125 Jahre Firmengeschichte zurück – oder anders ausgedrückt: auf vier Höhn-Väter und vier Höhn-Söhne, die das Unternehmen durch teils stürmische Zeiten geführt haben. 

Konrad Höhn (*1870)
Konrad Höhn (*1870) Gründer des Unter-nehmens 1892
Hans Höhn (*1896)
Johann Höhn (*1896) Leitete das Unter-nehmen ab 1926
Hans Höhn (*1927)
Hans Höhn (*1927) Leitete das Unter-nehmen ab 1961
Mathias Höhn (*1959)
Mathias Höhn (*1959) Leitet das Unter-nehmen seit 1992
Benjamin Höhn (*1991)
Benjamin Höhn (1991) im Unternehmen seit 2015

Ein Erfolgsgeheimnis ist sicherlich, dass sie alle mit offenen Augen und Ohren am Puls ihrer Zeit gelebt und den Betrieb gleich einem Antriebsmotor ständig weiterentwickelt haben. Ohne leistungs- und begeisterungsfähige Mitarbeiter wäre dieser Erfolg allerdings nicht möglich gewesen – bis zum heutigen Tag ist die wichtigste Grundlage eine engagierte Höhn-Belegschaft!

Die Geburtsstunde des Familienbetriebs schlug 1892: Konrad Höhn wagte den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete seinen Lackierbetrieb. Die Begeisterung für Fahrzeuge steckte auch Hans, einen seiner vier Söhne, an. Damit war der Grundstein für die Verbindung Höhn und „PS“ gelegt: Viele fränkische Fürstlichkeiten reisten mit pfl egeaufwändigen Pferdekutschen, also spezialisierte man sich aufs Lackieren dieser Droschken. Nach Konrad Höhns Tod übernahm der inzwischen zum Meister ausgebildete Hans den Betrieb, doch die Räume wurden schnell zu klein. In der Moltkestraße fand Hans 1937 die passenden Bedin gungen vor und baute Stall- und Hofgebäude zur großen Werkstatt für die Kutschen aus.

Über die Leidenschaft für alles, was Räder hat, kam der Einstieg in die Werbetechnik: hier eines der frühen beschrifteten Fahrzeuge aus dem Firmenalbum.
Über die Leidenschaft für alles, was Räder hat, kam der Einstieg in die Werbetechnik: hier eines der frühen beschrifteten Fahrzeuge aus dem Firmenalbum.

Die Bomben des 2. Weltkriegs verschonten den Betrieb. Wieder stand ein Sohn in den Startlöchern: Hans Höhn junior begann unmittelbar nach Kriegsende mit seiner Ausbildung, die mit dem Meisterbrief endete. Fortentwickelte Verfahren und Schablonen brachten dem Siebdruck damals weltweit den Durchbruch, Vater und Sohn reagierten umgehend: 1957 ergänzten sie den Betrieb um die neue Sparte und legten den Grundstein für die heutige Werbetechnik. Auch die rasant wachsende Automobiltechnik in den 70ern entging Firmenchef Hans junior nicht, er zog in die Flugplatzstraße um und integrierte mit großer Weitsicht den Karosseriebau als zusätzliches Standbein. Und schließlich erweiterte der heutige Firmenchef Mathias 2007 um die Kfz-Mechanik und das Gelände 2015 um einen Neubau mit viel freier Fläche drum herum. Wir dürfen gespannt sein, was Vater Mathias und Sohn Benjamin als nächstes einfällt. Fortsetzung folgt!

Das Weiß-Lackieren der gesamten Ladeneinrichtung kostet 53 Reichsmark (RM). Diese Ausgangsrechnung vom 1. Juni 1929 ist die älteste im Archiv.
Das Weiß-Lackieren der gesamten Ladeneinrichtung kostet 53 Reichsmark (RM). Diese Ausgangsrechnung vom 1. Juni 1929 ist die älteste im Archiv.
Inhaber Mathias HöhnTel.09321 3006-0

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